Zunächst einmal würden wir Ihnen auf jeden Fall empfehlen, das gesamte Haus mit Ethernet-Kabeln zu verkabeln, da dies Ihre Strahlenbelastung minimiert. WLAN ist ein bidirektionaler Datenverkehr, und Ihr iPad, Smartphone und andere drahtlose Geräte strahlen immer noch die gleiche Menge an Strahlung aus.
Wie viele Router Sie benötigen, hängt wirklich von den Baumaterialien ab. Beispielsweise schwächen Stahlbetonwände und -decken das WLAN-Signal stark ab, während das Signal Holz nahezu ungeschwächt durchdringt.
Am besten platzieren Sie mehrere Eco-Router an ausreichend vielen Stellen in Ihrem Haus, um eine optimale Abdeckung zu gewährleisten, und verbinden Sie Ihr Internetmodem über Ethernet-Kabel fest mit jedem dieser Router. Alternativ können Sie die Router auch in Reihe schalten, indem Sie ein Ethernet-Kabel von einem Eco-Router zum nächsten verlegen.
Wenn Sie bereits über koaxiale TV-Kabel in Ihrem Haus verfügen, können die Koax-Netzwerkadapter eine gute Lösung sein, damit Sie keine LAN-Kabel verlegen müssen. Dazu platzieren Sie einen zweiten Eco-Router in dem Raum, in dem Sie zusätzliche WLAN-Abdeckung wünschen, verbinden diesen Router mit dem Koax-Netzwerkadapter und schließen den Koax-Netzwerkadapter an die in diesem Raum vorhandene TV-Koax-Steckdose an. Anschließend verbinden Sie Ihr Internetmodem mit dem zweiten Koaxialnetzwerkadapter und schließen diesen Koaxialnetzwerkadapter an das TV-Koaxialkabel/die TV-Koaxialbuchse in der Nähe des Internetmodems an. Auf diese Weise ersetzt die Koaxialverbindung das Ethernet-LAN-Kabel, das Sie sonst vom Internetmodem zum zweiten Eco-Router verlegen müssten.
Es gibt noch eine andere Lösung, nämlich Powerline-Adapter, die jedoch mit einem Signal mit einer Frequenz von etwa 30 Megahertz arbeiten, das in die Stromleitungen eingespeist wird. Diese Adapter wirken wie eine Art Antenne, da sie nicht abgeschirmt sind und das Signal in Ihrem Haus ausstrahlen. Manchmal beschweren sich sogar benachbarte Amateurfunker über die Störungen durch die Powerline-Adapter. Diese Option ist daher nicht völlig strahlungsfrei, und es ist viel besser, LAN-Kabel zu verlegen.
Es mag verlockend sein, einen WLAN-Repeater oder sogar ein Mesh-Router-System zu verwenden, aber es ist wichtig zu verstehen, dass diese Ihre WLAN-Strahlenexposition erhöhen. Aus EMF-Sicht ist ein Mesh ein Chaos. Alle drahtlosen Signale werden zweimal oder öfter von einem Mesh-Knoten zum anderen übertragen. WLAN-Repeater haben ein ähnliches Problem. Sie sind wie ein WLAN-Empfänger und ein Zugangspunkt in einem Gerät. Jeder WLAN-Repeater sendet 24 Stunden am Tag 10 Impulse pro Sekunde. Darüber hinaus können wir keine nahtlose Interoperabilität unserer Eco-Router mit einem Repeater garantieren. Wir empfehlen, ein LAN-Kabel zum zweiten Punkt zu verlegen, an dem Sie WLAN benötigen, und dort einen weiteren Eco-Router aufzustellen.
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